Bildquelle: SV Weil
Kurzinterview mit Andreas Schepperle vom SV Weil
Hallo Andreas willkommen bei Südbadens Doppelpass, du fungierst seit dem 1. Juli 2019 beim Landesligisten SV Weil als Trainer, eine so lange Zeit lässt auf eine intakte Zusammenarbeit schließen?
Hallo Thomas, ja es ist mittlerweile schon eine lange Zeit, in der der ich in Weil wieder als Trainer aktiv bin. Vertrauen ist die Basis unserer Zusammenarbeit. Beim SV Weil zählt nicht nur der Erfolg, sondern vor allem das Miteinander, das auf Vertrauen beruht. Und das sieht man besonders in den Zeiten, wenn es sportlich mal nicht rund läuft.
In der Saison 25/26 ergibt sich bislang ein interessantes Tabellenbild, der SC Wyhl mit sechs Punkten Vorsprung als Herbstmeister. Die Kaiserstühler werden als Titelkandidat gehandelt?
Ja, der SC Wyhl hat sich mit sechs Punkten Vorsprung und einer sehr stabilen Hinrunde verdient den Herbstmeistertitel gesichert. Die Kaiserstühler werden nach der Vorrunde als Titelkandidat gehandelt – sie überzeugen durch eine kompakte Defensive und ein eingespieltes Teamgefüge. Wenn sie diese Konstanz halten, sind sie einer der Favoriten auf die Meisterschaft.“
Auf den folgenden Plätze Gundelfingen/Wildtal und euer Team, man darf gespannt sein, wie sich das Ganze in der Rückrunde entwickelt?
Ja, das Tabellenbild ist noch recht spannend. Hinter dem SC Wyhl folgen mit Gundelfingen/Wildtal, SV Weil, FSV Rheinfelden und dem Freiburger FC einige Teams eng zusammen. Das zeigt, wie ausgeglichen die Liga aktuell ist. Der Start in die Rückrunde mit einigen Nachholterminen wird entscheidend, denn in dieser Phase trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Wir wollen unsere Hausaufgaben machen und alles daransetzen, um weiter oben mitzuspielen.
Egal wer am Ende auf Platz 2 steht, der Relegationsplatz ist allemal interessant?
Absolut, der Relegationsplatz ist immer interessant – egal, wer am Ende auf Platz 2 steht. Für viele Vereine ist das die große Chance, den Sprung in die Verbandsliga zu schaffen. Wir wollen alles daransetzen, um in diesem Rennen dabei zu sein und unsere Chancen bestmöglich zu nutzen.
Unser Aufstieg in die Verbandsliga kam 2018/19 über die Relegation. Das war damals ein besonderer Moment für den Verein und zeigt, wie wichtig dieser zweite Platz sein kann. Wer die Chance bekommt, hat alles in der eigenen Hand und genau das macht die Rückrunde so spannend.“
Wie siehst Du bislang die Situation in der Liga, muss man weitere Teams für einen Platz ganz vorne auf dem Zettel haben?
Neben den Top 2 gibt es immer wieder Mannschaften, die überraschen können. Rheinfelden und der Freiburger FC haben das Potenzial, mit Siegen in den Nachholspielen zu uns aufzuschließen. Auch Tiengen oder Mundingen darf man nicht unterschätzen – beide sind stabil unterwegs und können mit einem starken Rückrundenstart für Bewegung in der Tabelle sorgen.
Wird es zur Winterpause Verstärkungen geben?
Aktuell sind keine Verstärkungen geplant. Wir setzen bewusst auf unseren bestehenden Kader, weil wir überzeugt sind, dass die Mannschaft die Qualität und den Zusammenhalt hat, um unsere Ziele zu erreichen. Wir vertrauen dem Team und wollen gemeinsam in der Rückrunde den nächsten Schritt machen.
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