Bildquelle: FC Denzlingen – Tobias Müller freut sich auf die neue Aufgabe, voller Fokus gilt aber der Rückrunde beim FC Denzlingen 2

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Tobias Müller vom FC Denzlingen 2 im Interview

Hallo Tobi, vor einigen Tagen wurde es bekannt, du wirst nach Saisonende nach einer erfolgreichen Zeit die Zelte im Einbollen abbrechen und einen Wechsel zum SC Reute vollziehen. Was waren die Gründe?
Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Ich hatte hier im Einbollen eine richtig gute und erfolgreiche Zeit, aber irgendwann kommt im Trainerleben auch der Punkt, an dem man einen neuen Reiz braucht. Man darf dabei auch nicht vergessen: Eine zweite Mannschaft zu trainieren ist nicht immer einfach. Man bewegt sich oft im Spannungsfeld zwischen eigener sportlicher Entwicklung, den Anforderungen der ersten Mannschaft und der individuellen Förderung der Spieler. Das bringt automatisch mit sich, dass man auch unbequeme Entscheidungen treffen muss – sei es bei Aufstellungen, bei Abstellungen nach oben/unten oder im Umgang mit Einsatzzeiten. Das gehört zum Geschäft dazu, fordert aber auf Dauer auch viel Energie. Für mich war deshalb klar, dass ich perspektivisch wieder eine erste Mannschaft trainieren möchte. Der SC Reute hat sich sehr intensiv um mich bemüht, und die Gespräche waren von Anfang an klar, offen und von Vertrauen geprägt. Das Gesamtpaket hat für mich einfach gepasst – sportlich wie menschlich.

Die laufende Saison beim FCD ist noch nicht zu Ende, nach dem 17. Spieltag nehmt ihr mit 37 Punkten den zwei Platz ein. Was ist noch möglich?
Wir sind voll im Soll, 37 Punkte nach 17 Spielen sprechen für die Entwicklung der Mannschaft. Aber wir wissen auch: Entscheidend ist, was am Ende rauskommt. Unser Ziel ist es, bis zum Schluss oben dranzubleiben. Wenn wir unsere Konstanz halten, ist noch einiges möglich.

Wie siehst du die derzeitige Situation in der Spitzengruppe der Bezirksliga. Hinter dem Tabellenführer SG Prechtal/Oberprechtal mehrere Teams, welche noch Chancen auf einen Spitzenplatz haben?
Die Liga ist extrem ausgeglichen. Hinter der SG Prechtal/Oberprechtal lauern einige Mannschaften, die alle ihre Qualität haben. Da wird jeder Punkt hart erarbeitet werden müssen. Ich glaube, dass es bis zum letzten Spieltag spannend bleibt – genau das macht die Liga ja auch so interessant.

Zurück zu deinem künftigen Team SC Reute. Man hat zuletzt etwas unglücklich agiert und ist gerade dabei, den Klassenerhalt zu sichern?
Natürlich beobachtet man das Geschehen schon etwas genauer. Der SC Reute steckt mitten im Kampf um den Klassenerhalt, und da geht es jetzt erstmal nur darum, die nötigen Punkte einzufahren. Ich bin überzeugt davon, dass die Mannschaft die Qualität hat, das zu schaffen.

Das Team hat zuletzt gezeigt, dass es mehr kann, was die Zukunft anbelangt, setzt man sicherlich auch auf die Erfahrung vom künftigen Trainer?
Man sieht, dass im Team Potenzial steckt. Es geht darum, dieses Potenzial konstant auf den Platz zu bringen. Klar bringe ich meine Erfahrung ein, aber am Ende ist Fußball immer Mannschaftssport. Wenn wir es schaffen, eine klare Struktur, Disziplin und den richtigen Teamgeist reinzubringen, dann bin ich überzeugt, dass wir gemeinsam etwas aufbauen können.

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