Bildquelle: SV Endingen – Florian Metzinger und Stipe Malenica
Kurzinterview mit Florian Metzinger vom SV Endingen
Der SV Endingen und das Trainerduo Metzinger/Malenica beenden die erfolgreiche Zusammenarbeit zum Saisonende
Florian, ihr könnt in der knapp zweijährigen Zusammenarbeit auf den Bezirksligaaufstieg zurückblicken. In der laufenden Saison steht ihr zur Winterpause auf Platz 12, einen Platz vor dem ersten Abstiegsplatz.
Das Ziel in der Rückrunde muss der Klassenerhalt sein?
Ja, ganz klar. Nach dem Aufstieg war uns bewusst, dass die Bezirksliga eine große Herausforderung ist. Die Liga ist sehr ausgeglichen und jeder Punkt zählt. Unser oberstes Ziel für die Rückrunde ist daher der Klassenerhalt. Dafür müssen wir als Mannschaft weiter hart arbeiten, in den entscheidenden Spielen konsequenter auftreten und unsere Leistungen stabilisieren. Ich bin überzeugt, dass wir mit der richtigen Einstellung und Geschlossenheit die nötigen Punkte holen werden.
Wie ist deine Einschätzung nach Ablauf der Vorrunde, welche Platzierung ist in der Rückrunde möglich?
Nach der Vorrunde wissen wir, dass wir in dieser Liga absolut konkurrenzfähig sind, auch wenn die Tabelle das nicht immer widerspiegelt. In der Vorrunde hatten wir zudem mit einigen Verletzungen und Urlauben von Leistungsträgern zu kämpfen und konnten aufgrund einer nicht optimalen Sommervorbereitung nicht von Beginn an unser volles Potenzial abrufen.
Wenn es uns gelingt, konstanter zu werden und die knappen Spiele häufiger auf unsere Seite zu ziehen, ist in der Rückrunde sicherlich ein Platz im gesicherten Mittelfeld möglich. Entscheidend wird sein, wie schnell wir nach der Winterpause wieder in den Rhythmus kommen und wie wir mit Rückschlägen umgehen. Dann ist deutlich mehr drin als nur der Blick nach unten.
Wird es zur Winterpause Veränderungen im Kader geben?
Grundsätzlich vertrauen wir unserem Kader und sind mit den Jungs, die wir haben, sehr zufrieden. Die Mannschaft hat in der Vorrunde gezeigt, dass sie das Potenzial besitzt, in der Bezirksliga zu bestehen. Deshalb sind aktuell keine größeren Veränderungen zur Winterpause geplant. Viel wichtiger ist es, dass wir weiter zusammenarbeiten, die Rückkehr verletzter Spieler nutzen und als Team noch enger zusammenrücken.
Nach Saisonende die Trennung, wird es eine Fortsetzung der gemeinsamen Tätigkeit zwischen euch beiden geben oder wird man getrennte Wege gehen?
Wir haben in den vergangenen knapp zweieinhalb Jahren sehr intensiv zusammengearbeitet und sportlich einiges erreicht. Zudem verstehen wir uns sowohl auf als auch neben dem Platz hervorragend und wissen genau, wie der andere tickt – das macht unsere Zusammenarbeit besonders effektiv und vertrauensvoll. Gleichzeitig gehört zur ehrlichen Analyse dazu, dass die Rahmenbedingungen nicht immer optimal waren, um langfristig das volle Potenzial auszuschöpfen. Deshalb sind wir offen für neue Perspektiven und können uns gut vorstellen, diesen gemeinsamen Weg bei einem anderen Verein fortzusetzen. Wichtig ist uns dabei ein Umfeld mit klaren Strukturen, Verlässlichkeit und einer gemeinsamen sportlichen Vision, in dem diese eingespielte und optimale Ergänzung weiter wachsen kann.
Dein Bruder Lukas steht im jetzigen SVE-Team, wird er auch im nächsten Jahr beim SVE spielen?
Aktuell liegt der volle Fokus auf der laufenden Saison und dem gemeinsamen Ziel Klassenerhalt. Fakt ist aber auch, dass Lukas und ich sehr eng abgestimmt sind und sportlich wie menschlich hervorragend zusammenpassen. Wir haben in den vergangenen Jahren gemerkt, wie wertvoll diese Konstellation für uns ist, und möchten diesen gemeinsamen Weg auch in Zukunft fortsetzen. Wie und wo genau das sein wird, wird sich in den kommenden Monaten zeigen – beim SVE wird es diese Konstellation in dieser Form jedoch voraussichtlich nicht mehr geben.
Zum Abschluss möchte ich allen frohe Weihnachten und schöne Feiertage wünschen. Nutzt die Zeit, um mit Familie und den liebsten Menschen zusammen zu sein, Energie zu tanken und die besonderen Momente zu genießen.
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