Tom Brockhöft

Bildquelle: FC Waldkirch

Kurzinterview mit Trainer Tom Brockhöft

Tom, du hast zu Saisonbeginn die Trainerstelle beim FC Waldkirch angetreten, wie sieht deine Bilanz zur Winterpause aus?
Mit Blick auf die Tabelle kann jeder erkennen, dass es sportlich bislang nicht erfolgreich war. Allerdings war es uns von Beginn an klar, dass der große Umbruch mit zahlreichen Ab- und Neuzugängen kein leichter Weg sein würde. Trotzdem mussten wir mehrmals unsere Erwartungen und Ansprüche zurückschrauben. Besonders herausfordernd war es ein Team aus vielen neuen Persönlichkeiten zu formen und parallel die sportliche Entwicklung voranzutreiben. Die positiven Ergebnisse lassen noch auf sich warten, jedoch schimmert das Potenzial des Teams immer stärker durch. Genau da müssen wir weitermachen und den Knoten endlich zum Platzen bringen.

Zur Winterpause steht man auf einen Abstiegsplatz aus, damit war wohl nicht zu rechnen?
Es war sehr schwierig eine Einordnung zu Beginn der Saison vorzunehmen. Dennoch haben wir nicht damit gerechnet, zum Winter einen Abstiegsplatz mit elf Punkten Abstand zum rettenden Ufer zu belegen. Natürlich war uns bewusst, dass wir nichts mit dem Aufstiegsrennen zu tun haben werden und unseren Blick eher nach unten richten müssen. Das wir mitten im Umbruch einen so extremen Negativlauf erleben, davon sind wir nicht ausgegangen und vereinfacht unsere Ausgangslage definitiv nicht.

Zehn Punkte Rückstand auf den Viertletzten Stegen, es müssen Punkte her?
Auf den gesicherten Klassenerhalt (Platz 12) sind es sogar elf Punkte. Am Ende des Tages ist Fußball ein Ergebnissport und ohne Punkte kann die Klasse nicht gehalten werden. Auch wenn die Situation brenzlig ist, dürfen wir uns nicht unter Druck setzen. Wir sind weiterhin von unserem Weg überzeugt und glauben daran, dass wir die nötigen Punkte erzielen werden. Insbesondere gegen die direkte Konkurrenz müssen wir performen und zusätzlich den ein oder anderen stärkeren Gegner bezwingen. Wir haben bereits öfters gezeigt, dass wir in die Liga gehören!

Wird es in der Winterpause Verstärkungen geben?
Mit David Fleig, Emmanuel Tanor und Mert Tasim konnten wir uns mit drei in Waldkirch bereits bekannten Gesichtern verstärken. Über die Neuverpflichtungen freuen wir uns sehr, da diese neben der fußballerischen Qualität auch Erfahrungen mitbringen von denen speziell die jungen Mitspieler profitieren werden. Zudem passen sie nicht nur sportlich in unser Team, sondern ergänzen dieses auch auf der menschlichen Ebene. Das erleichtert die Integration ins Team enorm und bringt uns in der aktuellen Situation nach vorne.

Winterpause, bei den meistens Vereinen stehen Verhandlungen mit den Trainern in Sachen Vertragsverhandlungen an? Wie sieht es beim FC Waldkirch aus: Wirst du unabhängig vom Klassenerhalt in der nächsten Saison beim FCW trainieren?
Wir sind bereits in Gesprächen, wie es weitergeht. Es ist derzeit noch nichts abschließend besprochen. Allerdings ist der Verein überzeugt von dem eingeschlagenen Weg und sieht die positive Entwicklung in den letzten Wochen. Selbstverständlich haben wir noch viel zu tun und dafür geben alle – Verein, Trainerteam und Spieler – alles was sie können! Es ist allerdings von großer Bedeutung, dass unsere Arbeit Früchte trägt und wir uns für unseren Aufwand gemeinsam belohnen.

Vor wenigen Tagen stand die Jahreswende an. Was sind deine Wünsche für das neue Jahr?
Ich wünsche mir, dass bei uns der Knoten platzt und wir den nächsten Schritt auf unserem Weg gehen werden. Besonders der Klassenerhalt ist ein wichtiger Meilenstein, für den wir alles reinwerfen werden. Zudem wünsche ich mir, dass sich meine Spieler weiterentwickeln und sich gegenseitig voranbringen werden.

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